Irazú

Ein Ausflug zum höchsten Vulkan Costa Ricas gehört zum Pflichtprogramm jeden Besuchers. Die Strasse ist bis zum Gipfel auf 3432m asphaltiert und somit mit jedem Auto befahrbar, sofern ihm die Höhe nicht zusetzt.

Es empfiehlt sich sehr frühe Abfahrt, um bei Beginn der Parköffnungszeit um 08:00 schon oben zu sein. Mit etwas Glück herrscht dann für einige Stunden klare Sicht, bevor sich der Berg in Wolken hüllt. Die Aussicht auf San José und das Tal von Cartago ist eindrücklich. Es soll an ganz klaren Tagen auch möglich sein, beide Ozeane zu sehen, was uns aber noch nie gelungen ist.

Der riesige Hauptkrater zeugt von der Gewalt vergangener Eruptionen (letztmals 1963-65 und kurz im 1994) . Zur Zeit ist der Vulkan ruhig, was sich aber jederzeit wieder ändern kann.

 

 

Turrialba

Unser Hausberg. Bis 2012 war es möglich, mit dem Auto bis in die Nähe des Gipfels zu fahren und das letzte Stück zum Krater zu Fuss hoch zu steigen. Aber seither ist der Vulkan aus seinem langen Schlaf erwacht und stösst kleinere oder grössere Dampf- und Aschewolken aus. Auf dem Grunde des Kraters soll sich ein kleiner Lavasee gebildet haben, und tatsächlich sehen wir nachts manchmal ein rötliches Glühen.

Wenn auch nicht mehr bis zum Krater, ist es doch weiterhin möglich, bis zum Fuss des eigentlichen Gipfels auf eine Höhe von rund 3000m zu fahren. Unterwegs ergeben sich sehr spezielle Fotosujets, wie zB Braunvieh- und Holstein-Kühe auf saftigen Weiden mit dem qualmenden Vulkan als Hintergrund.

 

 

Die parkähnliche Landschaft auf der Hochebene vor dem Vulkan ist sehr speziell und lädt zum Wandern ein.

 

Es ist möglich, vom Irazú zum Turrialba zu wandern (oder umgekehrt), was allerdings mehrere Stunden in Anspruch nimmt, oder die Strecke per Mountain Bike zu befahren. Der Weg ist auch für 4WD-Fahrzeuge passierbar.