Lage

Die grösste Attraktion unserer Finca ist zweifellos die fantastische Aussicht. Wir haben direkte Sicht auf die beiden Vulkane Irazú und Turrialba, das weite Turrialba-Tal und auf der andern Seite bis hinunter zum Tiefland der Karibik-Küste.

 

 

 

Grösse und Infrastruktur

Die Fläche unserer Finca ist knapp über 5 ha - nicht riesig, aber genug, um genügend Platz für unsere diversen Pflanzungen zu bieten. Von unserem Land sind etwa 2 ha Grasland und Garten, 1,5 ha Kaffeepflanzung und 1,5 ha tropischer Wald.

Die Höhe beträgt fast genau 1000 Meter ü.M., was in Costa Rica angenehme Temperaturen das ganze Jahr über sicherstellt, mit wenig saisonaler Variation. Wir brauchen weder Klimaanlage noch Heizung, aber die Luftfeuchtigkeit kann während der Regenzeit relativ hoch sein.

Wie fast überall in Costa Rica ist die öffentliche Infrastruktur gut: Wir haben sauberes Wasser aus dem Verteilnetz der Gemeinde, zuverlässige Stromversorgung, Telefon und recht schnelles Internet (Broadband).

Unsere private Zufahrtsstrasse führt vom Haupttor 300m ziemlich steil bergan. Ein Auto mit Vierradantrieb ist jedoch nicht erforderlich.

Bis jetzt gibt es drei Gebäude: Das Haus für Gäste, unser eigenes Haus mit weiteren Gästezimmern, und schliesslich das Ranchito, unser grosser Essraum mit eigener Küche.

 

Garten und Landwirtschaft

Der Blumengarten und Zierpflanzen sind Cristinas Domäne. Sie hat Samen und Stecklinge von vielen Orten gebracht und erfolgreich angepflanzt. Die Kollektion wächst ...

Unser Gemüsegarten trägt frischen Salat, Gemüse und Kräuter zu unseren Mahlzeiten bei. Es gibt bei uns auch viele eigene Früchte: Bananen und Plantains (Kochbananen) in Hülle und Fülle, viele Orangen und Zitronen, Avocados und dazu etliche nur regional bekannte Fruchtarten. An Knollenfrüchten pflanzen wir Maniok und Süsskartoffeln und Malanga (Cocoyam).

Wir haben rund 50 Hühner in Freilandhaltung, die den Eiernachschub sicherstellen, sowie ein Gänsepaar.

 

Hen with Chicks

 

Unser spezieller Stolz ist der eigene Kaffee, den wir nach traditionellen Methoden trocknen und verarbeiten. Geröstet wird er in einem flachen Tongefäss auf dem Holzherd.

Alle diese Produkte kommen selbstverständlich auch für unsere Gäste auf den Tisch.

 

 

Fauna

In den frühen Morgenstunden bekommt man gewöhnlich eine Serenade von einer Vielzahl von Singvögeln, und beim Frühstück kann man die vielen Arten von Kolibris beobachten. Grössere Vögel mit ständiger Präsenz sind Tucane, Oropendolas (bekannt für ihre kunstvollen Nester), auch Eulen und Habichte.

Auch an Säugetieren fehlt es nicht, denn es gibt viele Armadillos, Opossums, Kaninchen und gelegentlich eine Art Wiesel. Ganz besonders zu erwähnen sind die Wildschweine (Pecaris), von denen ein Rudel von über 20 Tieren in unserem Wald lebt.

Das interessanteste Reptil ist die drachenartige Basilisk-Echse, die wir leider nur noch selten zu Gesicht bekommen. Schlangen gibt es auch, und richtig, auch giftige. Letztere sind aber nur im Wald und manchmal in der Kaffeepflanzung anzutreffen, und tagsüber immer im schlafenden Zustand, denn diese Tiere sind nachtaktiv. Oben bei den Häusern besteht deshalb wenig Grund zur Sorge, aber trotzdem halten wir als Vorsichtsmassnahme das Gras im grösseren Umkreis der Gebäude stets kurz geschnitten

 

 

 

Sicherheit

Wir wohnen in einer ruhigen ländlichen Gegend, aber nicht abgelegen. Einbrüche sind hier selten, doch nicht unbekannt. In den fünf Jahren hatten wir noch nie ungebetene Besucher dieser Art. Falls es trotzdem einmal solche geben sollte, würden unsere beiden Wächter (siehe unten) sofort Alarm schlagen.